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FEATURED

Wie der Marathon meine Badegewohnheiten verändert hat

Von Kelly aus der Lush Kitchen

Als Mitarbeiterin von Lush ist Baden für mich natürlich essentieller Bestandteil meines Alltags. Ob ich gerade mit unserem Kreativteam über die neusten Innovationen spreche, in der Manufaktur aushelfe oder mit euch über eure Favoriten plaudere, unsere Badebomben sind einfach allgegenwärtig. 

Dennoch, bis 2015 war ein Bad für mich stets eine Art Luxus. Etwas, womit ich mich am Ende eines anstrengenden Arbeitstags belohnt habe – natürlich nur, wenn ich Zeit hatte. Meist habe ich allerdings eher geduscht als gebadet. Als ich mich aber entschied – in Erinnerung an meine Omi Babs – den London-Marathon zu laufen, hat Baden für mich eine ganz neue Bedeutung bekommen.

Was ich mir sonst nur zu besonderen Anlässen gegönnt habe, ist jetzt ein Ritual geworden, um meinem Körper etwas Gutes zu tun.

Ich war noch nie eine passionierte Läuferin und hätte nicht gedacht, dass ich irgendwann an einem Marathon teilnehmen würde. Aber geträumt habe ich davon trotzdem. Ich brauchte ein konkretes Ziel vor Augen und darum habe ich mir vorgenommen, noch vor meinem 30. Geburtstag den London-Marathon zu laufen. Ich wollte außerdem für einen guten Zweck laufen, der mir etwas bedeutet. Ich wusste, dass mich das zusätzlich motivieren würde, meinen Plan auch wirklich durchzuziehen. Da meine Omi an Leukämie gestorben ist, habe ich mich entschieden für Leukaemia Care an den Start zu gehen. Der Tod meiner Omi hat mich stark mitgenommen und in Erinnerung an sie würde ich die 42,2 km schaffen, das wusste ich.

Dass ein Marathon kein Spaziergang ist, war mir durchaus klar. Dennoch habe ich das Training völlig unterschätzt. Es fiel mir schwer, die langen Vorbereitungsläufe in meinem vollen Terminkalender unterzubringen. Außerdem hatte ich nie darüber nachgedacht, dass ich in dieser Zeit ganz anders für mich und meinen Körper sorgen musste. Sechs Monate lang hat das Marathon-Training mein Leben bestimmt. Natürlich hatte ich weniger Probleme damit, mir am Samstagabend eine ordentliche Ration Kohlenhydrate einzuverleiben, aber meine Wochenendpläne mit Freunden konnte ich getrost vergessen. Ich wollte keinen Alkohol trinken – der Gedanke, mit einem Kater laufen zu gehen, war einfach zu jämmerlich. Vor meinen Trainingseinheiten am Abend achtete ich immer sehr genau darauf, was ich aß.

Die Vorbereitungszeit für den London-Marathon fällt in den Winter – und der kann in Großbritannien ganz schön düster sein. Der einzige Anreiz weiterzulaufen war oft nur die Aussicht auf ein langes warmes Entspannungsbad. Ich habe viel über die Regeneration des Körpers nach intensiver Belastung recherchiert und für mich entdeckt, dass sich meine strapazierten Beinmuskeln im warmen Wasser optimal entspannen konnten. In der Badewanne erhöht sich der Druck auf den Körper, so dass das Herz schneller schlägt und das Blut besser zirkuliert. Das unterstützt die Regeneration des Körpers.

Als ich anfing, längere Strecken ab 20 km zu laufen, bin ich einmal pro Woche direkt nach dem Training in ein Eisbad gestiegen, um Muskelschwellungen vorzubeugen und „Abfallprodukte“ wie Milchsäure aus dem strapazierten Gewebe in meinen Beinen abzuleiten. Mein erstes Eisbad werde ich nie vergessen – eine halbe Badewanne voll mit kaltem Wasser und ungefähr vier Paletten Eiswürfeln! Ich hatte gelesen, dass ein heißes Getränk und warme Kleidung am Oberkörper (und eine Wollmütze!) dieses Unterfangen erträglicher machen würden. Weit gefehlt! Ich habe einfach nur geheult. Mein Partner wusste nicht, wie er mir helfen sollte, und versuchte es mit einer Badebombe. Nicht, dass das wirklich geholfen hätte! So sehr mir auch vor diesem neuen wöchentlichen Ritual graute, für meine Regeneration war es Gold wert! Auch ausreichend Schlaf ist für eine vollständige Erholung enorm wichtig. Mit einem heißen Bad vor dem Schlafengehen konnte ich entspannen und zudem gedanklich abschalten.

Neben dem eigentlichen Bad haben mir aber vor allem bestimmte Produkte in dieser Trainingsphase sehr gut getan. Marathon Schaumbad, 93.000 Miles Duschjelly und Wiccy Magic Muscles Massage Bar waren zu der Zeit für mich unabdingbar. Ich habe mich aufgrund ihrer Inhaltsstoffe und ihrer Wirkung auf die Haut für diese drei Produkte entschieden. Pfefferminz- und Zimtblattöl stimulieren den Blutkreislauf und wärmen den Körper von innen. Die Muskeln entspannen sich und die Haut wird angenehm gekühlt.

Der London-Marathon 2019 steht vor der Tür und ich muss an all die Teilnehmer denken, die in den letzten Wochen noch alles geben und möglichst viele Kilometer runterreißen. Ich beneide sie nicht wirklich, erst recht nicht um die letzten Etappen des Trainingsplans kurz vor dem Tag X. Aber die Erfahrung und den Stolz auf meine eigene Leistung kann mir niemand mehr nehmen.

Egal welche Herausforderungen ihr meistern wollt, ob körperlicher oder geistiger Art – denkt daran, dass ein schönes heißes Bad den Geist beruhigt und den Körper entspannt, so dass ihr auf alles vorbereitet seid, was das Leben für euch bereithält. Manchmal muss man sich einfach eine Auszeit gönnen und an sich selbst denken.

Hat euch meine Geschichte inspiriert? Erzählt uns eure Badegeschichten mit dem Hashtag #WeTheBathers

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